Alle WiFi Spots in Havanna auf einer Karte

WiFi Hotspots Karte Havanna: Haben Sie gewusst, dass es in ganz Cuba nur 54 WLAN-Hotspots gibt? Als Pilotprojekt sind jetzt neben Hotels auch öffentliche Plätze für Wifi freigegeben (35 Zonen seit Juli 2015 + 19 zusätzlich im November und Dezember 2015).

WiFi hotspots – aber nicht gratis:

WiFi Hotspots Karte Havanna: ETECSA Zugangskarte für Internet in KubaDer größte Teil der kubanischen Haushalte hat keinen Internetzugang. Die Nutzung kostet derzeit 2 CUC pro Stunde, entsprechende Karten mit Zugangscodes können in den Hotels oder in der Geschäftsstelle der Telekommunikationsgesellschaft ETECSA in der Straße Obispo, der bekannten Bummelmeile in Alt-Havanna, erworben werden. Dort stehen auch stationäre Computer zur Internetnutzung bereit.

WiFi Hotspots Karte Havanna

Die WiFi Hotspots in Havanna finden Sie auf dieser Karte:




P.S. ETECSA’s Anleitung für die Nutzung des WiFi

„Instruction for the use of WIFI:
1. Please, before using this card, go to settings and find the local network in your device and connect to it. Make sure mobile data, bluetooth or VPN are turned off. Notice that NOT all phones can find the network.
2. Open an Internet page through a browser. You might be warned that the page is not safe, in that case press continue or add an exception.
3. The front page should come up automatically (https://www.portalwifi.nauta.cu/index.php)
4. Once you are sure you are in the front page, very gently scratch the code in your card.
5. After putting in the codes, you can access the page you like.
IMPORTANT: You need to check your email through the web to be able to send and receive mails, if you use Outlook Express or the Email icon, you will be able to receive mails but not to send, as the hotel (Hotel Parque Central) does not have a SMTP server for clients.
6. If you don’t need to use the whole time at once, you must go to the following page: http://1.1.1.1 to disconnect from the system. There you can check the remaining time and you need to press the logout button (cerrar sesion) to disconnect. Be sure it says you are disconnected.“

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Arm aber sexy – Havanna ist das neue Berlin

Es scheint, als sei in der westlichen Welt Panik ausgebrochen: „Besuchen Sie Havanna, jetzt!“, tönen Medien und Reiseveranstalter. Mit der Öffnung des Landes für US-amerikanische Unternehmen und Touristen werde die ganze schöne Nostalgie untergehen – die alten Autos, der marode Charme der Stadt, die Wir-haben-Sorgen-tanzen-aber-trotzdem-Mentalität der Einwohner. Wer also Havanna in der Konserve sehen will, muss sich beeilen.
Wir sagen auch, dass jetzt die Zeit ist, Havanna zu besuchen. Aber aus ganz anderen Gründen! Die umtriebige Hauptstadt Kubas ist nämlich an einem Wendepunkt, der sie so spannend macht wie Berlin in den 90ern. Ohne Anarchie, aber mit Witz und Kreativität holen wir Habaneros unsere Stadt aus dem Dornröschenschlaf.
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Die eigentlichen Highlights warten auf die Besucher nicht an den herausgeputzten Plätzen und den legendären aber hoffnungslos überfüllten Hemingway-Tränken „Bodeguita“ und „Floridita“. Nein, sie finden sie in den heruntergekommenen Seitenstraßen von Alt-Havanna, wo sich Clubs, Salsa-Schulen und Galerien etablieren. Manche provisorisch in geräumigen Hauseingängen, einige in aufgemöbelten Gebäuden, wo in Eigeninitiative unglaubliches aus der alten Bausubstanz herausgeholt wird.
©www.havanamyway.com,  contact@havanamyway.comWo in den durchgestylten Industrieländern „Airbnb“ als hippe Alternative herhalten muss, um auf Reisen in den Genuss zu kommen, im prallen Leben der Einheimischen aufzuwachen, hat Havanna noch das Original zu bieten. Private Unterkünfte, „Casa particulares“ genannt, gibt es en masse und in jeder, wirklich jeder, Kategorie. Wir Habaneros sind so stolz auf unsere Stadt und die Veränderungen an jeder Ecke, dass wir unseren Gästen die tollsten Insidertipps mit auf den Weg geben können.
Schon bei der Buchung bekommt man direkten Kontakt, denn die Variante „online buchen – online zahlen“ klappt hier nicht. Es gibt nur ganz wenige Internetzugänge und Privathaushalte haben in der Regel keinen. Also auf dem liebenswert-altmodischen Weg eine E-Mail schreiben oder anrufen und ganz persönlich die Details vereinbaren. Denn die elektronische Post können wir auf unseren Mobilgeräten an den paar öffentlichen Wifi-Punkten der Stadt abrufen.
Restaurant Casa Grande, Cojimar, Habana del Este, Havanna / Kuba © Havana my way, info@havanamyway.com
Es ist gerade das unfertige, das provisorische, das die Neugier des Besuchers weckt. Und es ist die Kunst, mit wenigen Mitteln und viel Stil zauberhafte Bars und Restaurants zu betreiben, die Bewunderung erzeugt. Was in Privatinitiative entsteht, treibt erfolgreiche Blüten.
sexy6Ach, und liebe Autonarren: Es besteht wohl keine Gefahr, dass die Straßenkreuzer in nächster Zeit aus dem Stadtbild verschwinden. Im Gegenteil. Sie dienen, frisch lackiert und aufgebrezelt, inzwischen als attraktiver Ersatz für die noch fehlenden typischen Stadtrundfahrt-Busse, die sonst in jeder Metropole zu finden sind.
Man muss in der Tat jetzt nach Havanna kommen. Um mittendrin zu sein in der Aufbruchstimmung einer Stadt, die dabei ist, sich von eingefrorenen Stereotypen zu emanzipieren. Es ist, als müssten wir Habaneros mit gebundenen Händen klatschen – es klingt nicht laut und perfekt, aber der Rhythmus ist einmalig!

P.S. Der Ausspruch „Wir sind zwar arm, aber trotzdem sexy“ stammt vom ehemaligen Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit. Es war ursprünglich ein Zitat aus einem Interview, das er 2003 der Zeitschrift „Focus money“ gab. Später entwickelte sich der Spruch „Berlin – arm aber sexy“ zum Werbeslogan für die deutsche Hauptstadt.

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